
Kroatien ist für österreichische Unternehmen, nach Einschätzung der Wirtschaftstreibenden selbst, ein Erfolg versprechendes Pflaster. Aus diesem Grund haben die Wirtschaftskammer NÖ und die Landesregierung NÖ gemeinsam beschlossen, die Kontakte durch die Organisation einer Wirtschaftsmission zu intensivieren. Diese Wirtschaftspräsentation fand auf Anregung und unter der Leitung von Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner und der Präsidentin der WKNÖ KommR Sonja Zwazl statt. Als Vertreterinnen des Landes und der Wirtschaft, war es Ihnen ein besonderes Anliegen, niederösterreichische Unternehmen auf mögliche Chancen in neuen Zielmärkten aufmerksam zu machen, bei der Herstellung nützlicher Kontakte behilflich zu sein und die Teilnehmer aus NÖ als Experten für Umwelttechnik in Pula zu präsentieren und vorzustellen.
Bei der Organisation vor Ort unterstützte die Außenwirtschaft Österreich der WKÖ (Außenhandelsstelle Zagreb), den Teilnehmer wurde die Möglichkeit gegeben, konkrete regionale Projekte der Gespanschaft Istrien kennen zu lernen und Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistung optimal vor istrischen Behörden- und Firmenvertretern zu präsentieren.
Ing. Friedrich Bauer nutzte die Gelegenheit und nahm sowohl als Vertreter seines eigenes Unternehmens als auch als Fachgruppen Obmann Stv. der NÖ Ingenieurbüros an der Veranstaltung teil. Zur Dokumentation der NÖ Ingenieurleistungen überreichte Ing. Bauer bei Eröffnung der Veranstaltung gemeinsam mit Präsidentin Zwazl und Landesrätin Mikl-Leitner das Runde Buch an den Landeshauptmann der GespanItschaft Istrien Herrn Ivan Jakovcic. Ein weiteres Exemplar übergab er dem Präsidenten der kroatischen Wirtschaftskammer Herrn Sime Vidulin mit Unterstützung des Handelsdelegierten der österreichischen Außenhandelsstelle in Zagreb, Herrn Dr. Peter Hasslacher.
An der Technologie für Anlagen zur Verwertung biogener Abfallstoffe der Ing. Friedrich Bauer GmbH bestand großes Interesse. Bei der Besichtigung der Abfalldeponie „Kastijun“, das zukünftige Zentrum der Abfallsversorgung, konnte sich Ing. Bauer ein direktes Bild von der Umwelt- und Abfallsituation machen.
Für österreichische Experten gibt es viele Möglichkeiten Geschäftsbeziehungen in Istrien aufzubauen. Gerade aufgrund des steigenden Tourismus in diesem Land, wird immer mehr Wert darauf gelegt, die Umwelt zu pflegen und zu erhalten.