Brüssel, 4.-7. November 2002. Auf Initiative und Einladung des niederösterreichischen Europaparlamentariers Othmar Karas konnten die Ingenieurbüros aus Niederösterreich vom 4. bis 7. November ihre Leistungen im EU-Parlament in Brüssel präsentieren. In beeindruckender Weise informierten die Ingenieurbüros über ihre mannigfaltigen Tätigkeiten und internationalen Erfolge, die von Beratung, Planung, Berechnung und Erstellung von Studien bis hin zur Ausarbeitung von Projekten reichen. In Zusammenarbeit mit der HTL St. Pölten erhielten zwei junge Ingenieure die Chance, im Rahmen der Ausstellung ihre Diplomarbeit "Disketten-Demontage-Anlage" zu präsentieren. Das Projekt stieß beim Publikum auf großes Interesse. Die zahlreich besuchte Eröffnung ging am 4.11. in den Räumlichkeiten des Europaparlaments über die Bühne und konnte mit Dr. Mayer-Harting, dem bilateralen Botschafter Österreichs in Brüssel, als Ehrengast aufwarten.
Karas hob besonders die Leistungen der Ingenieure am Beispiel von Ingenieur Bauer und seinem Team aus der Gemeinde Bergland hervor. Bauer halte immer an seinen Vorstellungen fest und wisse diese mit Hartnäckigkeit umzusetzen. Die Ausstellung sei ein Meilenstein in der Intensivierung der internationalen Beziehungen zwischen Österreich, der EU und den Beitrittsländern - eine Brücke zwischen Ost und West. "Wir können und müssen voneinander lernen und auf die Menschen zugehen. Es geht mir darum, die best practice-Modelle der niederösterreichischen Wirtschaft in Europa bekannt zu machen", pointierte der Ybbser Europaabgeordnete und Wirtschaftssprecher der Europäischen Volkspartei. Auch der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich Kurt Trnka unterstrich die enorme Bedeutung dieses Schrittes und betonte die beispielhafte Wirkung für andere Fachgruppen der Wirtschaftskammer.
Fachgruppenobmann Stellvertreter Ingenieur Bauer richtete ein besonderes Danke an die zwei Organisatorinnen Maria Aigner (Büro Karas) und Maria Gindl (Büro Ingenieur Bauer).