Ein wahrlich dicht gedrängtes Programm absolvierte in der letzten Maiwoche Ing. Friedrich Bauer (Stellvertretender Fachgruppenvorsteher der Technischen Büros – Ingenieurbüros) anlässlich eines Kurzbesuches bei der EU in Brüssel.
Ein Sektorenseminar, organisiert von Mag. FOIDL von der ständigen Vertretung der WKÖ bei der EU, wurde zu einer erfolgreichen Kooperationsbörse der Consulter und Ingenieurbüros der EU – Staaten. Eine Tatsache, die den Ostösterreichern schon längstens kein Geheimnis mehr ist, wurde dort von den westlichen Partnerländern gerne bestätigt: "Wir können halt mit den östlichen Nachbarn besser." Die Funktion der Österreicher als wirtschaftlicher Brückenkopf zu den künftigen Beitrittsländern wird nicht nur anerkannt, sondern auch allseits gewünscht.
Im Büro der ständigen Vertretung der WKÖ bei der EU wurden mit deren Leiter, Dr. PISTAUER sowie dem Abgeordneten zum Europaparlament und Vorsitzenden der Schuhmann-Stiftung, Othmar KARAS hochinteressante Fachgespräche geführt. Erklärtes Ziel ist eine Steigerung des Bekanntheitsgrades der hervorragenden Leistungen der NÖ Ingenieurbüros bei den EU-Partnern. KARAS, machte bei dieser Gelegenheit die Zusage für eine Leistungsschau im EU-Parlament noch im Herbst dieses Jahres. Mit diesem Versprechen im Handgepäck konnte Ing. Bauer bei seinen Branchenkollegen gewaltige Punktegewinne verzeichnen.
Da letztendlich ohne Geld gar nichts geht, informierte sich Ing. Bauer im Büro der ständigen Vertretung Niederösterreichs bei der EU über den neuesten Stand der EU – Förderungen für den Bereich Osterweiterung. Bürochef Mag. LANGTHALER und sein Vertreter, Mag. Christof PLANITZER, erwiesen sich als kompetente Fachleute und auch von dieser Stelle wurde direkte Zusammenarbeit mit den NÖ-Ingenieurbüros zugesichert.
Allen besuchten Stellen wurde ein Buch über die Leistungen der NÖ Ingenieurbüros überreicht.
Ing. Bauer freut sich über das überaus fruchtbare Gesprächsklima und meint im Rückblick schmunzelnd: "Wenn die direkten Kontakte mit Brüssel dazu beitragen, dass die vorhandenen Potentiale besser genutzen werden, ist das sicher ein weiterer Schritt zum Ziel unseres LH PRÖLL Niederösterreich in die "Top-Ten-Regionen der EU zu bringen."